Sahasrara - Zugang zum "höheren Selbst"

Wenn wir endlich angekommen sind, das Ego abgelegt ist und wir nur noch sind, wenn das Denken aufgehört hat und das, was wir erfahren und wir selbst eins werden – haben wir das Tor zum Paradies aufgestossen. Das Kronenchakra „krönt“ unsere Reise durch die Chakren und schliesst die Reihe über die sieben Hauptchakren ab.

In der tantrischen Philosophie gibt und erhält das Kronenchakra die Energie der Bewusstheit. Hier ist das Energiezentrum, mit dem du deine Gedanken, dein Bewusstsein, deine Weisheit und deine Verbindung zum "Göttlichen" beeinflussen, heilen und stärken kannst. Auf Meditation, Achtsamkeit und Selbstreflexion, aber auch Sinneserfahrungen wie Klänge oder Aromen springt das siebte Chakra an.


Das Kronenchakra steht für das Heimkommen. Samadhi, die Erleuchtung, das Einswerden und die Auflösung der Dualiät. Es heisst, wenn die Kundalini durch alle Chakren und alle Granthis (Knoten) aufgestiegen ist und im Sahasrara angekommen ist, dann ergibt sich die Erleuchtung. „Das Kronenchakra entspricht dem Zustand von Samadhi, der Erleuchtung, und ist keinem stofflichen Element zugeordnet, sondern dem höchsten Gefühl der Wonne, wenn das Ziel erreicht ist.” (Chakra Yoga, Birgit Feliz Carrasco).


Das Kronenchakra ist dein Zugang zum Universum, und es unterscheidet sich von den anderen Chakren dadurch, dass es sich ausserhalb des physischen Körpers befindet – nämlich oberhalb deines Scheitels, dort, wo du eine Krone platzieren würdest. Sahasrara kann mit „Tausend Blütenblätter” übersetzt werden. Dementsprechend ist das Symbol des siebten Chakras auch ein tausendblättriger Lotus. Die zugeordnete Farbe ist violett beziehungsweise durchsichtig/weiss.


Violett ist eine sehr spirituelle Farbe, da sie die kürzeste Wellenlänge hat und die stärkste Schwingungsfrequenz der Farben im Lichtspektrum.


Die dem Kronenchakra zugeordneten Drüsen sind die Hypophyse – sie ist für die Regulation des gesamten Hormonsystems zuständig – die Zirbeldrüse und der Hypothalamus. Damit steht das Kronenchakra für die Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus und das gesamte vegetative Nervensystem.


Es gibt einen Grund, warum Meditation immer wieder empfohlen wird: Sie wirkt. Allerdings stellen sich die positive Auswirkungen erst mit einer gewissen Konsequenz in der Durchführung ein. Das Schöne ist, dass es so viele Arten der Meditation gibt. Du kannst dir einfach das heraussuchen, was dir gefällt. So wird die Hürde, wirklich regelmässig zu meditieren, auch kleiner.



Kleine Kundalini-Meditation im Sitzen

Sitz aufrecht ohne dich anzulehnen auf einem Stuhl oder dem Boden, atme tief ein und aus und schliesse die Augen. Lege beide Handrücken auf deinen Oberschenkeln ab, streck die Ellenbogen durch und beginne dies zu tun:

Du chantest die folgenden Silben und gleichzeitig drücken die bestimmten Finger deiner Hände gegen deine Daumen:

  1. Chante „SA“ – Daumen und Zeigefinger drücken sich

  2. Chante „TA“ – Daumen und Mittelfinger drücken sich

  3. Chante „NA“ – Daumen und Ringfinger drücken sich

  4. Chante „MA“ – Daumen und kleiner Finger drücken sich

Dieses Mantra hat keine Melodie, du kannst es ganz monoton chanten. Fang mit sieben Minuten an und erhöhe dann auf elf.


Deine spirituelle Praxis kannst du auch mit Edelsteinen unterstützen. Das Sahasrara Chakra wird besonders von Selenit, Labradorit, Amethyst und Diamanten angesprochen. Aber auch Bernstein und Moldavit aktivieren das siebte Chakra.





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